Das Ziel und unser Anspruch für diese Saison ist es, die Deutsche Meisterschaft zurück in die Hauptstadt zu bringen und die letzte Saison vergessen zu machen. Dies ist uns mit 3 großartigen Siegen in 3 Spielen am letzten Wochenende gelungen. Aber erst mal von Anfang an.

Unsere Mannschaft besteht in dieser Saison aus Marco Herbst (3.5), Jens Sauerbier (2.0), André Leonhardt (2.0), Sébastien Lhussier (2.0), Rocki Rafal (2.0), David Ross (2.0, Ersatzspieler, falls ein 2.0 ausfällt) und Dirk Michelus (0.5). Somit können wir mit einer Linie aus 4 x 2.0 Spieler oder 3.5, 2.0, 2.0, 0.5 spielen.

Leider fiel für den 1. Spieltag Rocki und David aus und so blieb uns nur die Option der 3.5, 2.0, 2.0, 0.5 Linie. In dieser Formation sind nur die 2.0 Spieler einwechselbar für einen anderen 2.0 oder 3.5.

Unser erster Gegner hieß Hollister Hussars, die vom Papier aus eine starke Mannschaft aufwiesen, jedoch in der Mannschaftskonstellation noch nicht so miteinander gespielt haben.

Wie meist bei unseren ersten Spielen an einem Spieltag mussten wir uns im ersten Viertel finden und die Hollister Hussars waren uns gleichwertig. Jedoch mit dem zweiten Viertel wurden wir stärker und erzwungen ein paar Turn Overs, die wir gelegentlich nicht konsequent nutzen, sonst wäre die Führung zur Halbzeit größer gewesen. Unser intensives Spiel forderte konditionelle Wechsel bei dem Gegner nach der Halbzeit, was für uns ein Vorteil war, da die eingewechselten Spieler unerfahrener waren. So bauten wir unseren Vorsprung im dritten und vierten Viertel aus und gewannen verdient mit 57:43.

Der zweite Gegner an diesem Tag hieß Donauhaie Illerrieden, eine Mannschaft mit sehr erfahrenen Spieler in ihren Reihen. Mit Respekt gingen wir in dieses Spiel, doch auch mit mehr Konzentration. Die ersten beiden Viertel wurde sich nichts geschenkt, es ging hin und her mit leichten Vorteilen für uns, da wir dieses Mal unsere Ballgewinne besser ausspielten und so mit paar Toren mehr in die Halbzeit gingen. In der zweiten Halbzeit setzen wir unseren Gegner noch mehr unter Druck und bauten den Vorsprung aus. Die Donauhaie merken, dass sie dieses Spiel nicht mehr gewinnen konnten und wechselten, damit ihre Einwechselspieler ebenfalls etwas Spielzeit und Erfahrung sammeln konnten. Wir wechselten Mitte des letzten Viertels auf die 3x 2.0, 0.5 Linie und brachten unseren 58:45 Sieg entspannt zu Ende.

Mit den beiden Siegen im Rücken wartete am Sonntag der nächste Gegner, ein Schwergewicht für uns in den letzten Jahren, die Munich Rugbears. Wir hatten noch eine Rechnung offen aus der letzten Saison und so war unsere Motivation riesig dieses Spiel zu gewinnen.

So gingen wir das Spiel auch an, mit hoher Fahrbereitschaft und Aggressivität in jedem Zweikampf. Diese Einstellung hatte Folgen für die Munich Rugbears, die im ersten Viertel gleich drei Time Outs nehmen und einige Ballverluste einstecken mussten. Das gleiche Bild zeigte sich im zweiten Viertel und so führten wir zur Halbzeit deutlicher als in den ersten beiden Spielen. Da die Munich Rugbears ihre Time Outs in der ersten Hälfte des Spiels aufgebraucht hatten und wir sehr viel Druck in der Defensive machten, erhöhten sich die Ballverluste und wir bauten unseren Vorsprung weiter aus. Wir spielten in einem Rausch und Guss unseren Gegner nieder. Am Ende hatten wir 21 Tore Vorsprung, es hätten noch mehr sein können, doch wir haben Gnade walten lassen und beendeten das Spiel in der 3x 2.0, 0.5 Linie. Das Endergebnis des Spiels, 56:35!

Wir alle waren sehr glücklich nach diesem Spiel und freuen uns auf den nächsten Spieltag in Illerrieden, wo wir natürlich unsere nächsten Siege einfahren wollen um unser großes Ziel, Deutscher Meister, näherkommen wollen.